Bewerbungstipps – Leitfaden Musterbewerbung

HR & Recruitingon September 2nd, 2008• von Jan und Alexander2 Comments

    Keine Stellenbörse, kein Jobblog, und kaum ein Internetauftritt einer Personalberatung oder Personalvermittlung kommt heutzutage ohne eine Rubrik unter dem Motto “Bewerben-aber wie?!” aus.

    Diesem Trend wollen wir uns natürlich nicht entziehen. Schließlich prüfen wir Tag für Tag eine Menge von Bewerbungen und behaupten selbstbewusst von uns, zu wissen, wie eine gute Bewerbung auszusehen hat, was hinein gehört und was nicht. Freunde und Angehörige wissen unsere Kompetenz zu schätzen und müssen bei gegebenem Anlass die eine oder andere neunmalkluge Bemerkung hinsichtlich der vielen Unzulänglichkeiten ihrer Bewerbung über sich ergehen lassen.

    Die Praxis hat uns aber auch gelehrt, dass meckern und kluge Hinweise allein selten ausreichen. Viel besser ist es, dem Bewerbungslehrling am “lebenden Objekt” vorzuführen, welche “chirurgischen Eingriffe” aus einer schlechten oder mittelmäßigen Bewerbung eine gute machen. Genau dieser Part fehlt aber nahezu sämtlichen Ratgebern, die dem Ratsuchenden im Netz angeboten werden. Wie eine gute Bewerbung aussehen, und welche Informationen sie enthalten muß, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Wie die allgemein gehaltenen Hinweise im konkreten Fall in die Tat umzusetzen sind dagegen schon.

    An dieser Stelle setzt unser “Ratgeber” an. Entstanden ist er im Rahmen einer Aktion, die wir diesen Sommer für Auszubildende in technischen Berufen durchgeführt haben. Ziel der Aktion war es, den angehenden Facharbeitern durch ein kurzes Bewerbungscoaching den Einstieg in den Beruf zu erleichtern. Die zentrale Rolle bei der Beratung spielten dabei berufsspezifische Leitfäden, bestehend aus allgemeinen Tipps in Verbindung mit konkreten und anschaulichen Beispielen für den jeweiligen Beruf.

    Diese Unterlagen stellen wir jetzt hier als Leitfaden allen Interessierten zur Verfügung, in der Hoffnung, dass sie dem einen oder anderen Auszubildenden zu einer guten Bewerbung und somit zu einer guten Stelle verhelfen.

    Ergänzend zu dieser Musterbewerbung finden Sie hier unseren Leitfaden zur Vorbereitung Ihrer Vorstellungsgespräche.

    Auch wenn Sie, liebe Leser, keine Auszubildenden auf Stellensuche sind, würden wir uns wie immer über Feedback freuen. Würde Sie ein auf Ihren Beruf zugeschnittener Bewerbungsratgeber in dieser Form weiter bringen?!

    Nutzungshinweise:

    In dem Ratgeber finden Sie eine Menge nützlicher Tipps für Ihre Bewerbung. Sie werden feststellen, dass jeder Ratschlag mit einer Nummer versehen ist. Diese Nummern finden Sie dann in den konkreten Beispielen wider. So können Sie besser erkennen, wie die Ratschläge in die Tat umgesetzt werden könnten.

    Download hier: Leitfaden-Musterbewerbung

    Online-Vorschau:

    Leitfaden Musterbewerbung

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    Hier bloggen Alex, Tobi und Jan von atenta aus Hamburg. Wir entwickeln Software und Agenturlösungen für Recruiting und Employer Branding im Social Web.

    • CrisiB

      Toller Leitfaden – für gehobene Positionen. Was nötig täte, wären Tipps für Jobs als Hilfskraft etc. Ich habe immer mehr den Eindruck, dass Firmen keine Arbeitnehmer suchen, sondern Leute, welche perfekte Bewerbungen schreiben können. Aber der Trend ist ja erkennbar: Die Arbeit gehört erledigt, sie darf bloß nirgends aufscheinen.

    • http://www.finde-deine-aufgabe.de Peter

      Zitat: “Keine Stellenbörse, kein Jobblog, und kaum ein Internetauftritt einer Personalberatung oder Personalvermittlung kommt heutzutage ohne eine Rubrik unter dem Motto “Bewerben-aber wie?!” aus.”

      Ooooooh doch! Und zwar mein Blog. Der kommt ganz ohne Bewerbungen aus und lehnt diese sogar ab. Deswegen heißt er auch “Anti-Bewerbungsblog”.

      Wer Bewerbungen schreibt, um eine Stelle zu bekommen, ist wirklich selbst schuld. Falsche Methode, falsche Zielperson, falsches Suchgebiet.

      Mit Bewerbungen findet man vor allem “Jobs”, also Tätigkeiten, die man des Geldverdienens wegen mal übergangsweise machen kann, die aber meist nichts mit einer langfristig angelegten und vernünftig bezahlten Stelle zu tun haben. Dann findet man damit vor allem Unternehmen, die es nötig haben, Stellen auszuschreiben, weil alle anderen (sichereren, schnelleren und effektiveren) Methoden der Mitarbeitersuche versagt haben. Und man bewegt sich im offenen Stellenmarkt, in dem man sich mit 95% aller Suchenden herumschlagen muss und in dem nur 25% der vorzugsweise schlechtesten “Jobs” konzentriert sind, von denen ein guter Teil aus Imagegründen geschaltet werden (sie existieren gar nicht), aus rechtlichen oder formellen Gründen veröffentlicht werden (sie sind eigentlich schon besetzt) oder die letzte Grütze sind (z.B. Callcenter-Agent, Klinkenputzer, Zeitschriftendrücker).

      Bewerbungen sind eine Suchmethode aus der Vorsteinzeit, die erwiesenermaßen schlecht funktioniert. Man sollte sie so nehmen wie sie sind: zum Abgewöhnen. Es gibt besseres.

      Viele Grüße

      Peter

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