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Personensuchmaschine Whoozy.com

Praxison August 26th, 20093 Comments

Vor kurzem haben wir drei etablierte Personensuchmaschinen (Yasni, 123people und pipl) verglichen. Daraufhin wurden wir auf Whoozy.com aufmerksam gemacht. Whoozy ist eine Personensuchmaschine aus den Niederlanden, die nach eigener Aussage bereits seit Oktober 2007 online ist. Einer breiten Öffentlichkeit in Deutschland scheint die Suchmaschine jedoch noch nicht bekannt zu sein. Ein guter Grund, einen genaueren Blick darauf zu werfen.

interface

Das Interface ist einfach und übersichtlich. Neben der obligatorischen Eingabe des Vor- und Nachnamens gibt es die Option, ein weiteres Stichwort (Stadt oder sogar Beruf) einzugeben, um die Ergebnisse z.B. bei weit verbreiteteten Namen zu präzisieren. Vor allem die Option der Berufsnennung ist uns in dieser Form neu. Eine gute Idee, die im praktischen Test allerdings nicht wirklich funktioniert.

Sehr positiv fällt die Übersicht der durchsuchbaren Quellen auf. Hier kann der Nutzer bestimmen, welche der möglichen Quellen berücksichtigt werden sollen. Bei anderen bekannten Personensuchmaschinen muss man leider immer noch raten, wo gesucht wird.

Whoozy.com überrascht auch durch die Vielfalt der Quellen. So können neben den Standard Netzwerken wie Xing, LinkedIn, Facebook einige andere weniger bekannte Netzwerke aber auch Plattformen, wie Youtube, Viameo oder Last.fm durchsucht werden.

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Die Darstellung der Suchergebnisse ist aus unserer Sicht sehr gut gelöst. Es gibt vier Gruppen: Soziale Netzwerke, Allgemeine Suchmaschinen, Photo/Video/Audio und Persönliche Informationen. In diesen Gruppen sind die Ergebnisse ordentlich und mit verständlichen Icons sowie Ergebnisanzahl der jeweiligen Quellen versehen zusammengefasst.

Die Qualität der Ergebnisse ist ordentlich aber verbesserungsfähig. Vor allem bei weit verbreiteten Namen hat die Suchmaschine trotz der Präzisierungsmöglichkeiten noch einige Probleme. Auch bei selteneren Namen kommt es zu vereinzelten Schwierigkeiten. Das kann man jedoch nur bedingt kritisieren, da alle anderen Personensuchmaschinen mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Aus Erfahrung mit unserer eigenen Jobsuchmaschine wissen wir, dass man stets auf der Suche nach einem Gleichgewicht zwischen Anzahl und Qualität der Ergebnisse ist.

Neben der Personensuche ermöglicht Whoozy.com auch das Anlegen eines Profils und somit die Pflege der eigenen Onlinereputation.

Trotz der genannten Schwächen ist Whoozy.com vor allem aufgrund der vielen durchsuchbaren Quellen und der Nutzerfreundlichkeit ein empfehlenswerter Geheimtip für Personaler und reputationsbedachte Webnutzer.

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Personensuchmaschinen im Test: yasni, 123people & pipl

Praxison Juni 17th, 200913 Comments

Immer mehr Menschen erkennen die Bedeutung ihrer Online-Reputation und prüfen regelmäßig ihren “digitalen Fußabdruck”. Wir haben die Personensuchmaschinen yasni.de, 123people.de und pipl.com auf Funktionalität und Ergebnisfülle getestet.

Hier die Resultate im Überblick:

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Bereits der erste Blick zeigt, das keine der Personensuchmaschinen das Rennen klar für sich entscheiden kann, geschweige denn alle getesteten Funktionen unterstützt!

123people siegt knapp nach Punkten. Dieser Zittersieg ist allerdings kein Grund zum Ausruhen, solange keine Sucheingrenzung durch Stichwort- oder Ortseingabe angeboten wird.

Yasni punktet mit der Eingrenzungsoption via Stichwortsuche und mit der Möglichkeit, die eigene Online-Reputation zu managen, indem man Treffer als “sein Eigen” anerkennt. Wünschenswert ist etwas mehr Aufmerksamkeit für die Blog- und die Microblogsuche.

Pipl bietet als einzige Suchmaschine die Möglichkeit zur Ortseinschränkung und präsentiert am Ende seiner Ergebnisliste Alternativschreibweisen des Namens und Nutzernamens für die weitere Suche. Das eine amerikanische Suchmaschine LinkedIn nicht durchsucht, überrascht allerdings weniger positiv.

Nach diesen Feststellungen haben wir abschließend noch einen Vergleich mit Google gemacht, wo wir den Namen (“Vorname Nachname”) und ein weiteres Stichwort eingegeben haben. Die Ergebnismenge und -präzision bestärken den Eindruck, dass die Personensuchmaschinen noch viel Entwicklungsarbeit vor sich haben.

“Spyware” – Vorschaubild von sophos

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