Wie Facebook-Karrierepages Jobbörsen ergänzen

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Ich bin Fosten, der neue Praktikant bei atenta. Ich studiere PR- und Kommunikationsmanagement im fünften Semester und bewege mich auf das Ende der Studienzeit zu. Für mich stellt sich nun die Frage nach der Jobsuche und wie ich dies am effizientesten bewerkstellige.

Bei der Jobsuche interessiert mich nicht nur der zu vergebende Arbeitsplatz eines Unternehmens sondern auch das Wesen und Werte des Unternehmens. Um freie Stellen in einem Unternehmen zu finden, muss man sich zunächst auf Jobbörsen anmelden oder sich auf direktem Wege bei dem Unternehmen bewerben.

Doch wie erfahre ich mehr über ein bestimmtes Unternehmen? Informationen über das Wesen und Werte eines Unternehmens lassen sich auf einer Jobbörse nicht so leicht finden. Da kommen Karrierepages auf sozialen Netzwerken wie Facebook ins Spiel. Es handelt sich hierbei um Facebookpages auf denen sich ein Unternehmen mit allen seinen Werten präsentiert und sich sozusagen bei dem potenziellen Bewerber bewirbt. Die Möglichkeit sich gleich auf der Seite zu bewerben wird mit Programmen, die in der Seite integriert sind, den sogenannten Recruitingapps, geboten.

Ich habe mir zunächst die Auflistung der Karrierepages mit Recruitingapps hier auf der Wollmilchsau angesehen und sie mit Jobbörsen verglichen.

Beim Angucken der verschiedenen Karrierepages auf Facebook ist mir aufgefallen wie einfach es ist, Informationen über Unternehmen zu sammeln und einen Einblick in ihre Unternehmensidentität zu bekommen. Die Unternehmen stellen sich auf den Karrierepages dar und gewähren nicht nur Einblick in ihr Geschäftsfeld und für was sie stehen, sondern auch in den Alltag der dort arbeitenden Angestellten. Das Unternehmen bewirbt sich sozusagen bei dem Arbeitssuchenden.

Während ich mich bei vielen Jobbörsen anmelden und viele Informationen über mich angeben muss, um freie Stellen zu sehen, die manchmal auch kostenpflichtig sind, bin ich auf den Karrierepages von Facebook nur einen Klick auf den Like-Button entfernt, um auf die Recruitingapps zuzugreifen. Sie bieten mir dabei die Möglichkeiten einer Jobbörse, sind nicht kostenpflichtig und erleichtern einem hinsichtlich der Informationsbreite die Auswahl des Unternehmens.

Jedoch ist die Suche nach Karrierepages zeitaufwändig und viele Unternehmen haben die wachsende Bedeutung der sozialen Netzwerke noch nicht erkannt und betreiben (noch?) keine Karrierepages.

Ich finde, dass Karrierepages ein umfangreicheres Bild über ein Unternehmen erzeugen und einem die Auswahl des Unternehmens erleichtern. Jedoch finde ich, dass Jobbörsen nicht außer Acht gelassen werden sollten. Sie haben sich in der Suche nach Jobs etabliert und bieten einem eine größere Auswahl an Jobangeboten von verschiedenen Unternehmen. Meiner Meinung nach, macht es Sinn beide Möglichkeiten parallel zueinander anzuwenden. Ich kann die Portale nutzen, um nach freien Arbeitsplätzen suchen und zusätzlich nach Facebook Seiten der Unternehmen suchen, um mir ein runderes Bild über das Unternehmen zu machen. Ich persönlich werde die Facebook Karrierepages abbonieren, um über Stellenangebote meiner Lieblings-Unternehmen informiert zu bleiben.

Pic: _Max-B (CC BY SA 2.0)

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Fosten Amezando

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  • http://twitter.com/citybecamesound Sibylle Kuske

    das kann man so nicht stehen lassen: Jobbörsen sind für User i.d.R. nicht kostenpflichtig, auch entfällt eine Registrierung für die Suche nach Stellenanzeigen. Hier hat jemand geschrieben, der unbedingt Facebook als Jobsuchetool pushen möchte. Ob das der Realität entspricht? haben Sie Fakten, Zahlen, Userbewertungen? Oder ist das schlicht Ihre persönliche Meinung?

  • http://twitter.com/SeraphinaOpel Seraphina

    Hallo zusammen

    Ich beobachte das ganze von der anderen, der Arbeitgeberseite,  und stimme dem Autor zu. Die meisten Bewerbungen bekommen wir immer noch über die klassischen Stellenbörsen oder die Website. Im Gespräch erfahren wir von Bewerbern aber immer wieder, dass sie unsere Firmen-Facebookseite und andere Plattformen nutzen um sich ein Komplettbild des potentiellen Arbeitgebers zu verschaffen – und zwar abseits von polierten Broschüren und Website.

    Und noch eine kurze Notiz zu meiner Vor-Kommentatorin: Für die reine Suche muss man sich bei den Jobbörsen vielleicht nicht registrieren, um erweiterte Funktionen zu nutzen ist das allerdings meist nötig (z.B. bei Monster oder Topjobs etc.).

    Viele Grüsse
    Seraphina

    P.S. @Fosten : Alles Gute für die Jobsuche :)

  • http://twitter.com/FostenAmezando Fosten Amezando

    Vielen Dank für eure Kommentare! @twitter-539441997:disqus Ich habe diesen Blogpost aus meiner Sicht geschrieben und meine persönliche Meinung zum Ausdruck gebracht. Natürlich ist es nicht in allen Jobbörsen notwenig, sich anzumelden. Jedoch bin ich auf mehrere Jobbörsen gestoßen, bei denen eine Anmeldung nötig war, wie z.B. rekruter.de, absolventa.de oder selbst die Seite der Bundesagentur für Arbeit, die in einigen Fällen auf andere Jobbörsen verweist, bei denen eine Anmeldung notwendig ist. Die eigentliche Suche nach Jobs ist in vielen Jobbörsen zwar kostenfrei, jedoch muss man sich in einigen Fällen ein Profil anlegen oder Gebühren zahlen, um sich zu bewerben oder mehr Informationen zu erhalten. Wie in meinem Blogpost schon erwähnt, halte ich Jobbörsen generell für eine gute Methode Jobs zu finden. Und die Nutzung von Facebook trägt aus meiner Sicht eben dazu bei, ein rundes Bild von Unternehmen zu bekommen, was ja meine Vorkommentatorin auch schon bestätigt hat. 

  • Pingback: cnetz, Emden und Followerpower – unser Wochenrückblick

  • http://www.techotalk.com/ Rohit kothari

    Ja das ist wirklich wahr Facebook-Seite wirklich helfen, Job als wenn Sie sich registriert haben erhalten

  • http://www.onchestra.com/blog Michael Krause

    Hallo Fosten, 

    Dein Beitrag deckt sich in großen Teilen mit unseren Erfahrungen, welche wir u.a. hier dargestellt haben: http://www.onchestra.com/blog/p/internet-marketing-mitarbeiter-suchen

    Vielleicht kann das ein oder andere Unternehmen aus diesen Informationen etwas für sein zukünftiges Vorgehen lernen? Ich hoffe es! :-)

    Beste Grüße aus Stuttgart,
    Michael

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